Hühner

Tiere gehören zur Gemeinschaft

Das Tauschen von Tierprodukten und sich bei ihrer Haltung gegenseitig auszuhelfen, ist für uns bei der Tierhaltung wichtig. Jeder kann viel mehr Erfahrung sammeln, wenn er sich mit anderen austauscht. Tiere gehören nicht versteckt in irgendeinen Stall oder in eine Kiste im Hinterhof, wo man dazu neigt, Probleme aufzuschieben oder zu übersehen. Zu wissen, woher es kommt, was man da zu sich nimmt und ein gutes Gefühl zu haben, wenn man bei den Tieren ist, führt zu sehr viel mehr Lebensqualität, als ein Bioprodukt aus dem Geschäft. Ein höherer Aufwand oder Preis wird von uns überhaupt gar nicht wahrgenommen.

Tiere verdienen respektvollen Umgang. 
Tierhaltung ist immer als Kompromiss zu verstehen, denn Freiheit ist nicht ersetzbar. Deswegen setzen wir alles daran, den gehaltenen Tieren etwas zu bieten. Haltungsmethoden können vielfältig verbessert werden, weit über gegebene Vorschriften hinaus.

Nahrung ist wertvoll und weltweit knapp. Verschwendung durch das Verfüttern von menschlichen Nahrungsmitteln ist oft nicht notwendig. Die meisten „Nutztiere“ sind mit gutem Heu mehr als zufrieden und bedienen sich auf einer Weide selbst. Die Lausitz bietet mit ihren kargen Böden Flächen, die nicht viel Sinn für den Anbau von Getreide, geschweige denn von Gemüse machen. So geht die Flächennutzung von Wiesen für Weide und Heu nicht sehr zu Lasten eines möglichen pflanzlichen Lebensmittelanbaus.

Zusätzlich zu unseren eigenen Tieren arbeiten wir mit verschiedenen regionalen Bauern und Tierhaltern zusammen. Natürlich kann man auch ohne eigene Tiere Verantwortung für Tiere übernehmen. So kann man bewusst das Überleben eines Hofes sichern, den man toll findet: Entweder, indem man dort kauft, oder im Ernstfall auch mal eine Mistforke in die Hand nimmt - am besten beides!

 

Tierfütterung

Die Versorgung von Tieren mit Futter ist eines der umstrittensten Themen unserer Gesellschaft. Vollkommen zurecht kritisieren viele die Verschwendung von Lebensmitteln und Agrarfläche, um damit Tiere zu füttern. Das Ergebnis ist, dass ein Stück Fleisch oder ein Liter Milch gleichzusetzen sind mit vielen Kilo Getreide oder Gemüse etc.. Großen Respekt bringen wir denen entgegen, die deswegen entscheiden, vegetarisch oder sogar vegan zu leben.

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